Ranking der Warschauer Stadtteile nach Mietpreisen im Jahr 2026
Ranking der 18 Stadtteile von Warszawa nach Mietpreisen 2026: vollständige Tabelle in zł/Monat, teuerste und günstigste Lagen, Einfluss der Metro auf die Mieten.
Eine Wohnung im selben Warszawa zu mieten kann 2 900 zł oder 6 400 zł monatlich kosten — alles hängt vom Stadtteil ab. Nach Daten der Anzeigenportale, Stand August 2026, ist Wilanów am teuersten (im Schnitt rund 6 400 zł) und Rembertów am günstigsten (rund 2 900 zł). Zwischen diesen Polen liegt der Rest der Stadt: Śródmieście und Wola halten sich im oberen Teil der Tabelle, Mokotów und Żoliborz nehmen die Mitte des oberen Feldes ein, und Białołęka, Bielany und Targówek — die Mitte des unteren Feldes. Nachfolgend finden Sie die vollständige Übersicht aller 18 Stadtteile mit Preisen, eine Erklärung, woher die Unterschiede kommen, sowie Hinweise, wie man einen solchen Vergleich liest, um sich vom bloßen Durchschnitt nicht täuschen zu lassen. Dieser Text konzentriert sich ausschließlich auf den Vergleich Stadtteil gegen Stadtteil — einen allgemeinen Überblick über den Mietmarkt in ganz Warszawa, aufgeteilt nach Einzimmerwohnungen sowie 2- und 3-Zimmer-Wohnungen, finden Sie im gesonderten Artikel Was kostet die Miete einer Wohnung in Warszawa im Jahr 2026.
Was kostet die Wohnungsmiete in den einzelnen Stadtteilen von Warszawa?

Die nachstehende Tabelle stellt alle 18 Stadtteile von Warszawa nach der Durchschnittsmiete gegenüber, auf Grundlage der Daten aus Anzeigenportalen (homerenty.pl, znajdznajem.pl), Stand August 2026. Die Reihenfolge spiegelt die tatsächliche Verteilung der Angebote wider und nicht nur die „von–bis”-Preise, die man in einzelnen Anzeigen antrifft.
| # | Stadtteil | Durchschnittsmiete (zł/Monat) | Richtwert je m² |
|---|---|---|---|
| 1 | Wilanów | ca. 6 400 zł | 95–130 zł |
| 2 | Śródmieście | ca. 5 500 zł | 100–150 zł |
| 3 | Wola | ca. 4 500 zł | 85–115 zł |
| 4 | Wesoła | ca. 4 250 zł | 70–90 zł |
| 5 | Mokotów | ca. 4 200 zł | 90–140 zł |
| 6 | Żoliborz | ca. 4 100 zł | 95–130 zł |
| 7 | Ursynów | ca. 3 700 zł | 78–105 zł |
| 8 | Praga-Północ | ca. 3 700 zł | 75–105 zł |
| 9 | Włochy | ca. 3 650 zł | 80–100 zł |
| 10 | Wawer | ca. 3 500 zł | 65–90 zł |
| 11 | Ursus | ca. 3 350 zł | 72–95 zł |
| 12 | Praga-Południe | ca. 3 300 zł | 70–105 zł |
| 13 | Ochota | ca. 3 300 zł | 80–110 zł |
| 14 | Bemowo | ca. 3 200 zł | 72–98 zł |
| 15 | Targówek | ca. 3 050 zł | 63–85 zł |
| 16 | Bielany | ca. 3 050 zł | 68–95 zł |
| 17 | Białołęka | ca. 3 000 zł | 65–88 zł |
| 18 | Rembertów | ca. 2 900 zł | 65–85 zł |
Man sollte bedenken, dass dies Durchschnittswerte für den gesamten Stadtteil sind — eine 2-Zimmer-Wohnung mit ähnlicher Fläche in Śródmieście und in Białołęka kann sich in der Miete um bis zu 2 000–2 500 zł monatlich unterscheiden, Stand 2026.
Warum sind Wilanów und Śródmieście am teuersten?

Śródmieście zahlt eine Prämie für die Lage: Die Nähe zu Büros, Hochschulen und den Umsteigeknoten der Metrolinien M1 und M2 sorgt dafür, dass der Leerstand dort bei lediglich 2–3 % liegt, Wohnungen also nahezu sofort vermietet werden. Wilanów wiederum verdankt seinen hohen Durchschnitt der Bebauungsstruktur — dort dominieren Apartmenthäuser und Doppelhäuser mit großer Fläche, sodass selbst bei einem niedrigeren Satz je m² (95–130 zł) die Gesamtmiete hoch ausfällt. Zudem hat Wilanów heute keine Metrostation und auch keine in unmittelbarer Planung für die nächsten Jahre — das zeigt, dass ein hoher Preis nicht immer mit guter Schienenanbindung einhergeht. Ein ähnlicher Mechanismus treibt den Durchschnitt in Żoliborz nach oben, wo 3-Zimmer-Wohnungen in neuen Bauvorhaben 7 000–11 000 zł erreichen.
Welche Stadtteile bieten die niedrigsten Mieten?

Den unteren Teil des Rankings nehmen die peripheren Stadtteile ein: Rembertów, Białołęka, Bielany und Targówek. Der gemeinsame Nenner sind ein längerer Weg ins Zentrum, eine geringere Bürodichte in der Umgebung und ein höherer Leerstandsanteil — in Białołęka und Targówek erreicht er 7–12 %, was Mietern einen realen Verhandlungsvorteil verschafft. Rembertów als günstigster Stadtteil von Warszawa (im Schnitt rund 2 900 zł) profitiert von der Bahnverbindung SKM, doch es gibt dort weiterhin weder eine Metrostation noch eine schnelle Straßenbahn ins Zentrum. Wenn Sie einen bestimmten Stadtteil aus dieser Gruppe suchen, finden Sie gesonderte Ratgeber zu Angebot und Infrastruktur zum Beispiel für die Miete in Białołęka oder die Miete in Targówek.
Wie wirkt sich die Metro auf die Mietpreise in den einzelnen Stadtteilen aus?
Warszawa hat heute zwei in Betrieb befindliche Metrolinien: M1 (Kabaty–Młociny, 21 Stationen, Fahrt auf der gesamten Strecke rund 39 Minuten) sowie M2 (Bemowo–Bródno, 18 Stationen, rund 33 Minuten), Stand 2026. M1 bedient unmittelbar Ursynów, Mokotów, Śródmieście, Żoliborz und Bielany, M2 — Bemowo, Wola, Śródmieście, Praga-Północ und Targówek. Bis Ende 2026 ist die Verlängerung von M2 nach Westen um die Stationen Lazurowa, Chrzanów und Karolin geplant. Die Stadtteile ohne jede Metrostation — Wilanów, Białołęka und Wawer — zeigen, dass das bloße Fehlen der Metro den Preis nicht bestimmt: In Wilanów gleicht der hohe Bebauungsstandard die fehlende Schiene aus, während in Białołęka und Wawer die schlechtere Anbindung den Durchschnitt nach unten zieht. Eine vollständige Übersicht der Stadtteile im Hinblick auf die Metroanbindung finden Sie im Text Warschauer Stadtteile mit der besten Metroanbindung.
Preis je m² oder Gesamtpreis — worauf achten beim Vergleich der Stadtteile?
Der Gesamtpreis aus der Tabelle oben ist für eine schnelle Gegenüberstellung praktisch, kann aber beim Vergleich von Stadtteilen mit unterschiedlicher Wohnungsstruktur in die Irre führen. Ein Beispiel: Wesoła und Praga-Południe haben einen ähnlichen Satz je m² (70–90 zł beziehungsweise 70–105 zł), doch die durchschnittliche Gesamtmiete fällt in Wesoła höher aus, weil dort Häuser und größere Wohnungen die Angebote dominieren und nicht Einzimmerwohnungen. Deshalb sollten Sie bei der realen Auswahl stets nach der Fläche des konkreten Angebots fragen und selbst auf zł/m² umrechnen, statt sich allein auf den Stadtteildurchschnitt zu stützen. Eine gute Praxis ist außerdem, mehrere Angebote aus einem Stadtteil aus dem Katalog auf der Wohnungsseite gegenüberzustellen — die tatsächliche Preisspanne ist mitunter selbst innerhalb einer Straße erheblich.
Wo lohnt sich die Vermietung eher für Eigentümer und wo für Mieter?
Aus Sicht des Eigentümers bedeutet eine höhere Miete in Śródmieście oder in Wola höhere monatliche Einnahmen, aber auch mehr Wettbewerb um den besten Ausbaustandard. Aus Sicht des Mieters bieten die Stadtteile aus der Tabellenmitte — Ursynów, Praga-Południe, Ochota — einen vernünftigen Kompromiss zwischen Preis und Anbindung per Metro oder Straßenbahn. Wenn Sie den Kauf einer Wohnung zur Vermietung planen, lohnt es sich, dieses Ranking mit der Analyse des Investitionspotenzials im Text Wo in Warszawa 2026 in eine Mietwohnung investieren zusammenzuführen. Weitere Hinweise für beide Seiten der Transaktion finden Sie in den Rubriken für Eigentümer sowie für Mieter.
Wie wählt man einen Stadtteil zum Mieten — worauf achten außer dem Preis?
Die Position im Preisranking allein sollte nicht das einzige Auswahlkriterium sein. Vor der Entscheidung lohnt es sich zu prüfen:
- Die tatsächliche Fahrzeit zur Arbeit oder Hochschule zur Hauptverkehrszeit, nicht nur die Entfernung auf der Karte.
- Die Höhe des czynsz administracyjny (Betriebskosten an die Verwaltung) und der Nebenkosten — 2026 kommen dadurch in der Regel 550–1 300 zł zur reinen Miete hinzu.
- Den Leerstand im jeweiligen Stadtteil — ein höherer Anteil (Białołęka, Targówek) bietet mehr Spielraum für Preisverhandlungen.
- Pläne zum Ausbau der Infrastruktur, etwa die Verlängerung von Metrolinien, die in einigen Jahren die Attraktivität und die Preise der Umgebung heben können.
Die Preisübersicht aus der Tabelle oben ist ein guter Ausgangspunkt, doch die endgültige Entscheidung sollte stets die individuellen Prioritäten berücksichtigen — Arbeit, Schule der Kinder oder Lebensstil.
Wenn Sie nach dem Durchsehen der Tabelle noch zwischen Stadtteilen schwanken — etwa ob Sie das teurere, aber gut angebundene Żoliborz oder das günstigere Targówek mit längerem Anfahrtsweg wählen sollen — rufen Sie an, und wir beraten Sie auf Grundlage des aktuellen Angebots in der jeweiligen Lage. allproperty ist rund um die Uhr unter der Nummer +48 666 866 468 erreichbar (es gibt auch eine zweite Nummer: +48 692 649 839), Sie können also sowohl mitten am Arbeitstag als auch abends nach der Rückkehr von Wohnungsbesichtigungen anrufen.
Часті питання
Welcher Stadtteil von Warszawa ist bei der Miete am teuersten?
Nach Daten der Anzeigenportale vom August 2026 ist Wilanów am teuersten, wo die Durchschnittsmiete rund 6 400 zł monatlich erreicht, dicht gefolgt von Śródmieście mit einem Durchschnitt von etwa 5 500 zł. Die hohe Position ergibt sich aus dem großen Anteil an Apartments und Häusern im Premiumsegment in diesen Stadtteilen.
Welcher Stadtteil von Warszawa hat die niedrigsten Mieten?
Am günstigsten ist Rembertów, wo die Durchschnittsmiete im August 2026 rund 2 900 zł monatlich betrug. Nur wenig teurer ist es in Białołęka, Bielany und Targówek — in diesen Stadtteilen liegen die Durchschnittssätze zwischen 3 000 und 3 100 zł.
Wie groß ist der Mietunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil von Warszawa?
Der Unterschied zwischen Wilanów (rund 6 400 zł) und Rembertów (rund 2 900 zł) beträgt über 3 500 zł monatlich, also mehr als das Doppelte des Satzes. Stand August 2026 — bei einer 2-Zimmer-Wohnung mit ähnlicher Fläche ist dieser Unterschied umgerechnet auf zł/m² mitunter noch deutlicher.
Haben Stadtteile ohne Metro immer niedrigere Mieten?
Nicht immer — Wilanów und Wawer haben keine Metrostation, und dennoch ist Wilanów dank des hohen Bebauungsstandards und der Lage an der Weichsel der teuerste Stadtteil von Warszawa. Umgekehrt senkt das Fehlen der Metro die Preise spürbar in Stadtteilen mit niedrigerem Standard wie Białołęka oder Rembertów, Stand 2026.
Sollte man Stadtteile nach dem Preis je m² oder nach der Gesamtmiete vergleichen?
Am sinnvollsten ist es, beide Kennzahlen zugleich zu betrachten — der Preis je m² (65–150 zł/m² im Jahr 2026, je nach Stadtteil) zeigt die realen Kosten der Fläche, und der Gesamtpreis berücksichtigt zusätzlich die typische Größe der Angebote in der jeweiligen Lage. Ein Stadtteil mit niedrigerem Satz je m² kann eine höhere Gesamtmiete haben, wenn dort größere Wohnungen überwiegen.